Gemeinde trauert um Pfarrer Hilberath - Kölnische Rundschau (Presseberichte)
Gemeinde trauert um Pfarrer Hilberath
Erstellt 17.07.10, 07:03h
Die katholische Kirchengemeinde Zu den Heiligen Severin, Joseph und Ursula trauert um ihren ehemaligen Pfarrer Werner Hilberath, der am Freitag im Alter von 86 Jahren gestorben ist.
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Monsignore Hilberath war 22 Jahre lang Pastor in Hermülheim.
Hürth - Die katholische Kirchengemeinde Zu den Heiligen Severin, Joseph und Ursula trauert um ihren ehemaligen Pfarrer Werner Hilberath, der am Freitag im Alter von 86 Jahren gestorben ist.
Hilberath wurde 1924 in Köln-Ehrenfeld geboren. Nach dem Theologiestudium wurde er 1952 im Hohen Dom zu Köln zum Priester geweiht. Nach Stationen in Wuppertal und Köln, wo er auch als Hausgeistlicher am städtischen Waisenhaus in Sülz tätig war, übernahm Hilberath 1972 die Pfarrstelle an St. Severin in Hermülheim. Von 1975 bis 1993 war er Dechant im Dekanat Hürth. Im Frühjahr 1994 ernannte Papst Johannes Paul II. ihn zum Kaplan seiner Heiligkeit mit dem Titel Monsignore. Im Herbst des gleichen Jahres trat er als Pfarrer von St. Severin zurück und übernahm die Aufgabe des Hausgeistlichen im Anna-Haus in Hermülheim.
Als Pfarrer in Hermülheim begleitete Hilberath den Bau des Pfarrheims und sorgte sich um die Errichtung eines zweiten Kindergartens und eines neuen Pfarrhauses. Ein Anliegen war ihm seine große Ministrantenschar. Pastor Hilberath sei „in der Kirche sehr streng“ gewesen, aber das Fußballspielen mit ihm habe „höllischen Spaß“ gemacht, zitieren Pfarrer Franz-Josef Lausberg sowie Tobias Limmer vom Pfarrgemeinderat und Wolfgang Mohr vom Kirchenvorstand einen Bewohner des Sülzer Waisenhauses. Auch Pfarrfeste, die Dekanatswallfahrten nach Kevelaer und die Sternsingeraktion seien dem Pfarrer wichtig gewesen.
Die Gemeinde feiert eine Totenvesper am Mittwoch, 21. Juli, um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Severin. Die Exequien werden dort am Donnerstag, 22. Juli, um zehn Uhr gehalten. Um 11.30 Uhr ist die Beisetzung im Priestergrab auf dem Friedhof in Alt-Hürth. (aen)
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Mit lieben Grüßen euer Klaus
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Hallo Toni,
ich habe sehr lange überlegt ob ich die Nachricht von Hilberath unter der Rubrik "In memoriam oder "Allgemein" setzte. Grade wie du schon über die Person Hilberath beschrieben hast, habe ich mich dazu entschlossen es als Pressebericht zu veröffentlichen.
Jeder hat diesen Pastor anders erlebt. Auch kursieren viele Gerüchte um Ihn die immer noch nicht hieb und stichfest belegt sind. Aber wo getuschelt wird ist ja oft was wahres drann.
Letztendlich denke ich aber schon, das es richtig war an diesen Mann zu seinem Todestag zu erinnern.
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Ja Theo, Du hast recht, denn so ganz unkommentiert möchte ich die Nachricht von Hibbis Tod dann doch nicht auf sich beruhen lassen.
Wenn all das stimmt, was mir damals von Ihm und seinem bigotten Nonnenpack über die Kirche und den römisch katholischen Glauben vermittelt worden ist, dann steht er ja nunmehr im jüngsten Gericht vor seinem Richter. Und dabei wird er sich sicherlich für all seine verbrecherischen Taten verantworten müssen. In seiner richterlichen Weisheit wird sich jener jedoch zugleich fragen müssen, wie es ihm passieren konnten, jemanden wie den auf Mission geschickt zu haben.
Wie dem auch sei, ich erlebe mich Menschen wie diesem gegenüber als besonders nachtragend, weil wir als Kinder, auf der Suche nach Leitbildern, in unserem Hunger nach Anerkennung und Liebe im System Waisenhaus, keine Chance hatten, ihnen auszuweichen. Die Flucht konnte mir und uns nur um den Preis der Selbstverleugnung gelingen. Für viele war dieser Preis zu hoch. Ich wünsche mir, das der hohe Richter eine Liste mit all den Namen angefertigt hat und ihn damit konfrontiert. Nach all den Vorkommnissen der letzten Zeit innerhalb der katholischen Kirche würde es mich nicht verwundern, wenn die Hölle und das Fegefeuer wegen großer Nachfrage vergrößert werden müsste.
J.Welt
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hallo ihr da,
direkt nach lesen des eintrags überlegte ich, ob ich etwas zum tod des pastors zu sagen hätte.
ich hab dann etwas geschrieben, es aber nicht gesendet - denn
1. kannte ich ihn nicht und
2. wollte ich nicht öl ins feuer gießen und eine kontorverse herausforden.
ich finde es allerdings gut, dass ihr eure meinung hier kund tut.
(wunderte mich nämlich auch schon, dass niemand was zu sagen hatte.)
gruß
mo
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Langzeitstudentin der Toleranz!
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Guten Tag Herr Grube,
in Ihrem Nachruf über den Pastor Hilberath erklärten Sie, dass Sie keinen Nachweis über die "Gerüchte" des Herrn Hilberath bisher haben. Wir haben bei der Durchsicht der Unterlagen vom Herrn Bringmann-Henselder den Nachweis gefunden. Alle Unterlagen werden zur Zeit für das Landesarchive Berlin bearbeitet. Das Landesarchive erhält diese, auf schriftlicher Anweisung durch Herrn Bringmann-Henselder
Da Herr Peter Bringmann-Henselder durch einen schweren Herzinfarkt erkrankt ist, werde ich (Joachim Krutzeck,/Florida) die Arbeiten von Peter Bringmann-Henselder so zu Ende bringen, wie es in seinem Sinne schriftlich festgelegt wurde. Auch wurde ich über einen Notar zu dem rechtlichen Nachfolger seiner Arbeiten festgesetzt.
Der Nachweis zum sexuellen Missbrauch durch den hiesigen Priester in Kölner Waisenhaus/Kinderheim. (mit freundlicher Genehmigung durch Peter Bringmann-Henselder) wurde Herrn Grube per Mail zugesandt. Ich hoffe das er diesen hier noch veröffentlichen wird.
Mit freundlichen Gruß
Joachim Krutzeck
www.top-aktuelles.de
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Hier das Schreiben des Erzbistum Köln an das Erzbistum Berlin:
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Mit freundlicher Genehmigung von Peter Bringmann-Henselder
Joachim Krutzeck
