<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
<channel>
<title>Kinderheim Köln-Sülz - Runder Tisch Protokollauszug vom 8/9.September 2009</title>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/</link>
<description>Forum für Ehemalige aus dem Sülzer Kinderheim</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Runder Tisch Protokollauszug vom 8/9.September 2009 (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Sitzungsprotokoll des Runden Tische vom 5.11.2009</p>
<p>In dieser fünften Sitzung ging es um die Rolle der Kirchen und die konfessionelle<br />
Heimerziehung. Das Ergebnisprotokoll können Sie unter<br />
<a href="http://www.rundertisch-heimerziehung.de/aktuelles3.htm">http://www.rundertisch-heimerziehung.de/aktuelles3.htm</a> herunterladen.</p>
<p>Dr. Antje Vollmer besuchte mit den Mitgliedern der Geschäftsstelle Katharina Loerbroks und Holger Wendelin verschiedene Heime, die mit der Aufarbeitung der damaligen Heimerziehungspraxis befasst sind.<br />
Ziel der Reise war es, vor Ort einen Eindruck von den Heimen zu erhalten und sich mit heute Verantwortlichen, ehemaligen Heimkindern und ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern über die damalige Heimerziehung und die heutigen Aufarbeitungsprozesse auszutauschen. Stationen der einwöchigen Rundreise waren das Stephansstift in Hannover, die Diakonie Freistatt bei Diepholz, das ehemalige St. Vincenzheim in Dortmund, der Kalmenhof in Idstein,die Karlshöhe in Ludwigsburg, das St. Canisius-Haus in Schwäbisch-Gmünd und das Haus Maria Thalkirchen in München. Damit wurden evangelische, katholische und staatliche Heime besucht.<br />
Neben der Information über die jeweiligen heutigen Aufarbeitungsbemühungen der Heime ging es bei den Gesprächen, an denen neben den heutigen Einrichtungsleitungen auch teilweise ehemalige Erzieherinnen und Erzieher und ehemalige Heimkinder teilnahmen, um die damalige Heimerziehungspraxis. Hierbei zeigte sich das breite Spektrum dieser Praxis in den 50er und 60er Jahren. Von den sogenannten „Endstationen“, die ein geschlossenes System mit hochproblematischen Bedingungen darstellten, bis zu den Heimen, von denen wenig kritische Berichte vorliegen, wurden sehr unterschiedliche Erfahrungen geschildert.</p>
<p>Schließlich möchten wir auf die kommende Fachtagung der Info- und Beratungsstelle des Runden Tisches hinweisen:<br />
WENN EHEMALIGE HEIMKINDER HEUTE ZU UNS IN DIE BERATUNG KOMMEN<br />
Was müssen oder sollten wir wissen?<br />
Neben der Aufarbeitung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren gehört auch die Vermittlung von psychologischen, sozialen oder seelsorgerischen Beratungsangeboten für ehemalige Heimkinder zu den Aufgaben des Runden Tisches.<br />
Viele ehemalige Heimkinder sind aufgrund ihrer belastenden Erfahrungen in der Heimerziehung traumatisiert und benötigen Unterstützung und Beratung bei der Bearbeitung und Überwindung dieser Erfahrungen.<br />
Die Info- und Beratungsstelle des Runden Tisches veranstaltet vom 30.11. bis 01.12.2009 ein Tagung für Fachkräfte aus dem Bereich der Beratung und der Therapie, um sich mit den besonderen Erfahrungen, Problemlagen und Anliegen ehemaliger Heimkinder auseinander zusetzen.<br />
Durch Fachvorträge und Workshops soll dabei Wissen über die spezielle Situation ehemaliger Heimkinder und über geeignete psychosoziale Beratungsformen vermittelt werden. Ebenso dient die Veranstaltung der Vernetzung und dem Austausch der unterschiedlichen Beratungs und Anlaufstellen.<br />
Viele Grüße<br />
Ihre Geschäfts- und Infostelle des Runden Tisches Heimerziehung</p>
<p>soweit zu den News des Runden Tisches aus Berlin.<br />
LG Peter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=821</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=821</guid>
<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 19:43:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Beweise es.... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Klaus</p>
<p><br />
Ich schreibe in einem Forum und nicht eine Klassenarbeit, die der Bewertung durch einen fachkundigen Lehrer unterworfen wird. Man sollte diesen Unterschied schon beachten. Ich habe Dir auch nicht vorgeworfen, daß Du wohl kaum mit einem Verstorbenen zusammenarbeiten kannst, nicht wahr? (Klaus Grube, Hellenthal, Montag, 02. November 2009, 13:10 (vor 10 Tagen): So kann ich dir jetzt schon verraten das ab kommenden März eine Autobiografie von Friedrich Tillmann gestorben: [12.2.1964 laut wickipedia; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Tillmann">http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Tillmann</a> ] , als Buch auf dem Markt erscheinen wird. Mit diesem Autor arbeite ich ebenfalls zusammen und du wirst erstaunt sein was wir über diese Person alles heraus gefunden haben.) </p>
<p>Man sollte sich gewiß um Objektivität bemühen, doch ein nicht zu geringes Maß an Toleranz ist bei einem Thema angebracht, das durch die Aktivierung von Erinnerungen ins Bewußtsein zurückgerufen werden muß, wo es viele Jahre verdrängt lag. Jeder, der die Verhältnisse von damals im Heim kennt, wird das einzuordnen wissen. Ich betrachtet das Forum als ein Medium der kollektiven Bewußtwerdung, und da rufen die Bemerkungen des einen oder des anderen plötzlich Bilder in einem wach, die so lange verschüttet waren. Erst im Gespräch wird sich dann ein objektiver Zusammenhang heraus schälen. Mehr als die Erinnerung habe ich nicht wie wohl auch die meisten hier. Es ist das Erlebte der Kinder, und das ist weder in Büchern, noch in Akten festgehalten. Es ist die jeweils eigene Geschichte und Lebenserfahrung, und wie das so mit Erfahrungen ist, sie können durch andere Erfahrungen weder widerlegt noch in ihrem Wert gemindert werden. Die Kinder aus den Heimen können nur erzählen, nicht beweisen, was mit ihnen geschehen ist; wenn aber viele das gleiche erzählen, dann spricht historisch alles dafür, das es auch so war.</p>
<p>Was den Runden Tisch betrifft,(die letzte Sitzung war am 5.11.09) so ist es eine Sache, was dort besprochen wird, eine andere, mit welchen politischen Forderungen er begleitet wird; und deshalb ist es auch nicht ungewöhnlich, wenn gewisse Vorstellungen, ob nun aus dem Kreis des Runden Tisches, oder von Personen, die sich mit dem Runden Tisch intensiv befassen, in den Raum gestellt werden. Es sind Punkte, an denen sich die Diskussion festmacht, und das ist nun mal bei allen politischen Themen so. Wir befinden uns in einem Prozeß der politischen Meinungsbildung und daran darf sich jeder beteiligen. Nirgendwo steht geschrieben, daß alles das, was in diesem Zusammenhang gesagt wird, auch richtig sein muß. Das sollte auch derjenige beachten, der glaubt, von einem unbekannten zukünftigen Ergebnis her die laufende Diskussion rügen zu müssen.</p>
<p><br />
LG<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=765</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=765</guid>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 23:23:26 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Beweise es.... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Zum Thema Akteneinsicht sei gesagt:</p>
<p>ich habe mich mit der Senatskanzlei in Düsseldorf und anschließend mit dem Stadtarchive über unserem Redaktionsbüro in Verbindung gesetzt. Wir werden bald eine Veröffentlichung zum Thema Akten machen.<br />
Nicht alles was u.a. vom Runden Tisch gesagt wurde stimmt so. Es kann  sein das wir eine Anwaltskammer einschalten werden um zu klären warum das Opfer nachweisen muß, wenn es an die Akten der Städtischen Heimen nicht heran kommt.</p>
<p>Wie wir erfahren haben sollen 5 Heime in Westdeutschland in dem Entschädigungsgesetz für eine pauschale Entschädigung vorgesehen werden. Alle andere Heime nicht. Hier sollen sich die ehemaligen Kinder an die Heime bzw. Träger wenden. Genau die Äußerung die im ZDF durch den Vertreter der Bischofkonferenz gemacht wurde. </p>
<p>LG Peter</p>
</blockquote><p>Hallo Peter,<br />
da staune ich doch, wieso in Düsseldorf eine Senatskanzlei über die Inhalte vom Runden Tisch (Sitz in Berlin) so gut Bescheid weiss, obwohl erst Anfang 2010 der Runde Tisch einen Zwischenbericht veröffentlichen will?</p>
<p>Wenn du dich zu den Inhalten vom Runden Tisch eingelesen hättest, dann wüsstest du das Grade dieser Punkt &quot;wer was Beweisen muß&quot; ein Thema zur derzeitigen Gesetzeslage ist.</p>
<p>Nach Beendigung der Arbeit vom Runden Tisch wird dieser dem Bundestag eine Empfehlung (Notwndige Gesetzesänderungen bzw. Schaffung neuer Gesetze, Sonderregelungen, Entschädigungen etc.) aussprechen. Wie kann es dann sein, dass jetzt schon über eine Pauschale Entschädigungen und diese auch nur für 5 Heimen diskutiert wird oder angedacht sind. Solche Inhalte sind im keinen der Protokolle vom Runden Tisch nachzulesen.</p>
<p>Deine Behauptungen sollte schon Hieb- und Stichfest sein und hier mit Quellennachweis geführt werden um so gegen Machenschaften die eventuell intern laufen könnten, zu veröffentlichen.</p>
<p>Ich meine wenn du es Beweisen kannst - ok, aber wenn es nur eine Floskel an Aussagen sind, die der oder die Betreffende abstreiten können - werden, ist es verfrüht hier darüber zu berichten und bringt nur Unruhe für die Betroffenen. Ein richtigen Richer für den Wahrheitsgehalt sollte ein muss für dein journalistisches Handwerk sein - immer alles zu belegen oder solange der Sache nachgehen bis du was in den Händen hast...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=760</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=760</guid>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:50:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Akteneinsicht sei gesagt:</p>
<p>ich habe mich mit der Senatskanzlei in Düsseldorf und anschließend mit dem Stadtarchive über unserem Redaktionsbüro in Verbindung gesetzt. Wir werden bald eine Veröffentlichung zum Thema Akten machen.<br />
Nicht alles was u.a. vom Runden Tisch gesagt wurde stimmt so. Es kann  sein das wir eine Anwaltskammer einschalten werden um zu klären warum das Opfer nachweisen muß, wenn es an die Akten der Städtischen Heimen nicht heran kommt.</p>
<p>Wie wir erfahren haben sollen 5 Heime in Westdeutschland in dem Entschädigungsgesetz für eine pauschale Entschädigung vorgesehen werden. Alle andere Heime nicht. Hier sollen sich die ehemaligen Kinder an die Heime bzw. Träger wenden. Genau die Äußerung die im ZDF durch den Vertreter der Bischofkonferenz gemacht wurde. </p>
<p>LG Peter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=756</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=756</guid>
<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 16:10:32 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Klaus</p>
<p>„Quod non est in actis, non est in mundo“. Schriftlichkeitsprinzip ja,<br />
aber auch zur Nachprüfbarkeit durch höhere Instanzen, aber nicht nur der<br />
unteren Instanzen, sondern auch der Verwaltung, und dann auch gern von<br />
Historiker für Archive benutzt. Woher der Spruch stammt, ist nicht ganz<br />
klar; oft wird in ihm ein Satz des römischen Recht gesehen, dann soll er<br />
erst im Spätmittelalter für die Rechtsprechung erfunden worden sein,<br />
doch den Satz gibt es schon früher im päpstlichen Benefizwesen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=734</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=734</guid>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 12:07:05 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>ja ja, und anschlissend baust ne Kirche darauf und leerst den Opferstock den wir Ehemalige wieder aufüllen müssen, selber aus...<img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=731</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=731</guid>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 11:05:17 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Haette ja gern mal gewusst wieviel ich spenden durfte in all den Jahren.<br />
Fuers Fundament hatt's vieleicht gereicht.<img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/tongue.png" alt=":-P" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=730</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=730</guid>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:51:57 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>imi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo imi,<br />
Deine Ein- und Augaben, betreffend dem Taschengeld wurden nur peniebel innnerhalb der Gruppe geführt und nicht in den Akten übertagen. Kosten für die Heimunterbringung, Arztrechnungen und Taschengeld etc. wirst du in den Akten finden. Mit Sicherheit aber nicht deine freiwillige Abgaben für den Opferstock und in den Akten schon mal garnicht. <img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/wink.png" alt=";-)" /></p>
<p>Nä imi zum Häuslebauen musst dir was besseres einfallen lassen du unverschämter Lümmel.....<img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=728</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=728</guid>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:24:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Leute,<br />
noch eine kurze und hoffentlich letzte Anmerkung zum Thema Akten.<br />
Ich weiss das damals penibel Buch gefuehrt wurde ueber das Taschengeld.<br />
Einnahmen und Ausgaben. Wo sind diese Unterlagen?<br />
Da steht naemlich zu lesen, das ausser zu Steinfeld Zeiten (in spaaeteren Jahren) jeden Samstag DM 2.00 an uns direkt gegeben wurden. Die trugen wir natuerlich gleich zum &quot;Hotel zur Post&quot;<br />
Alles andere wurde unter Anweisung und Zwang fuer Kollekten u.s.w.<br />
hergegeben. Hab ja schon mal darueber berichtet.<br />
Wuerde doch gerne einen Beweis dazu, eben die entsprechende Buchfuehrung finden<br />
und unsere liebe Kirche bitten, mir die Zwangsabgaben zurueck zu erstatten.<br />
Klingt das unverschaemt????<img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> </p>
<p>imi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=727</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=727</guid>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 10:13:39 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>imi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter<br />
Mit quod non est in actis, non est in mundo (lat.) wird der Schriftlichkeitsgrundsatz als Gegensatz zum Mündlichkeitsprinzip beschrieben: Was nicht in den Akten ist, ist nicht in der Welt. </p>
<p>gelle...</p>
<p>Accipere quam facere praestat iniuriam.<br />
<span style="font-size:smaller;">Es ist besser, Unrecht zu erleiden als es zu tun.</span></p>
<p><br />
Carpe diem !</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=725</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=725</guid>
<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 08:17:09 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Satz zu der Akteneinsicht: Wie der Lateiner so schön sagt <br />
&quot;quod non est in actis, non est in mundo&quot; (Was nicht in den Akten ist,<br />
ist nicht in der Welt).</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=721</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=721</guid>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 16:48:22 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Frage mal beim Jugendamt nach, denn auch dort wurden Akten geführt und gelagert. Sie sind zwar nicht immer mit den Akten der Heime identisch, aber die Heime mußten auch gegenüber diesem Amt Rechenschaft abgeben. Ich finde es nur merkwürdig, das in anderen Ämtern man Akten einlagert, sodaß man Nachforschung betreiben kann und hier wo es für ehemalige sehr wichtig ist, sind auf einmal die Akten nicht zu finden. Hier werden dann die Aussagen gemacht das man Akten nur 30 Jahre lagert. Während man andere Akten von diesem Heim aus über Hundert Jahren immer noch hat. Hier scheint es scheinbar nur um die schönen Dinge aus dem Heim zu gehen, warum man sie &quot;behütet&quot; lagert.</p>
<p>Wegen diesem Dilemma habe ich bereits im Juni eine Bundestagsabgeordnete informiert, die auch schon an gewissen Einrichtungen in NRW tätig war.</p>
<p>Ich werde auf jedenfall keinen Versuch auslassen um zu klären warum gerade einige Akten verschwunden, oder leer sind und warum andere Akten fast im vollem Umfang vorhanden sind. Hier muß ja für jeden der Verdacht aufkommen, das man etwas zu vertuschen hat.</p>
<p>Das wars jetzt was ich zu den Akten und deren Einsicht zu sagen habe.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=715</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=715</guid>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 12:29:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen Klaus,</p>
<p><span style="color:#f00;"><strong>Zu deiner Zeit jedenfalls war alles in einer Akte</strong></span></p>
<p>Vieleicht sollten wir diesen Satz mal aus dem Zusammenhang und dann woertlich nehmen. <img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> Dann stellt sich die Frage, wo ist die eine Akte?<br />
Duerfte doch nicht zu uebersehen sein bei Tausenden von Kindern.<br />
Mein Krankenhaus Aufenthalt ebenso wie Arztbesuche oder Gruende warum ich hier und da wegen &quot;Krankheit&quot; nicht zur Schule konnte, stand in meiner Akte nicht.<br />
Auch nicht wieviel Taschengeld zwangsweise an Kollekten und Geburtstage der<br />
herrschenden Klasse abgefuehrt wurde. Weiss nur das so 100% verschleudert wurden.<br />
Aufruf: Wo ist die eine Akte?</p>
<p>imi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=714</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=714</guid>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 08:09:34 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>imi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo imi,<br />
seit dieses Forum besteht, ist vielen hier mehr oder weniger so manches hochgekommen. Das Thema Akte scheint ein besonders wunder Punkt zu sein. </p>
<p>Bei einigen fehlen die Akten, bei anderen sind die Akten leer und die die ihre Akten gesehen haben sind ebenfalls frustriert, da der Inhalt nicht mit der Person einhergeht.<br />
Je älter die Akten sind, desto vager sind deren Inhalte. Vor allem wenn die betreffenden Personen im Verhalten beschrieben werden, tauchen dort Begriffe auf die einen das Blut in den Adern gefrieren lässt.</p>
<p>Was Akten von Ehemaligen beinhalten müssen, scheint ebenfalls eine Auslegungssache der Heimen gewesen zu sein. Aber um auf deine Frage zurückzukommen wurden die Krankenangaben mit zu der Akte abgeheftet. Genauso die Kostenabrechnungen von Krankenkassen oder Hilfsmittel bis hin zum Taschengeld befindet sich zumindestens in Sülz in einer Akte. Ob das Standart war oder später seperat geführt wurde entzieht sich meinen Kenntnissen. Zu deiner Zeit jedenfalls war alles in einer Akte. Das Dr. Ohndorf zusätzlich eine Patientenkartei führte ist zu bejahen. Wo aber diese abgeblieben sind weiß ich nicht.<br />
In meinen Akten jdenfalls war alles an Krankheiten fein säuberlich abgeheftet worden.</p>
<p>Wenn Kinder damals dermaßen verprügelt wurden, daß diese ärztliche Hilfe benötigten kannst du davon ausgehen das dieses vertuscht wurde. Überhaupt bis man ein Kind verarztete wurde meistens damals das Kind eher von Krankenschwestern versorgt als es diesem einen Arzt vorzustellen.</p>
<p>Du wirst in keiner Akte solche Mißstände finden und damit müssen wir halt Leben.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=713</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=713</guid>
<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 07:36:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Klaus,<br />
warum das vertiefen? Fakt ist, das Akten nicht nur halbherzig sondern auch<br />
phantasievoll gefuellt wurden. Ich sollte Nierenkrank sein, bin diesbezueglich kerngesund, schlechter Schueler (Lehrer Eul versuchte einiges, mich auf Gymnasium zu schaffen, Zeugnisse als schlechtestes mal eine 3)<br />
Diese 2 Dinge sind im Uebrigen die einzigen Personen bezogenen Eintraege in meiner Akte. Die Akte meiner Schwester war im uebrigen - leer -<br />
Nicht ein Blatt drin.<br />
Soviel zu Aktenfuehrung, Aufbewahrungsfristen und Vertuschung.</p>
<p>Andere Frage: Was ist eigentlich aus den Patientenunterlagen von Dr. Ohndorf und seinem Vorgaenger geworden? Dort muessten doch 1000de Hinweise auf die Greueltaten vermerkt sein. Frag doch mal Herrn Koch, ob es da noch was von gibt?</p>
<p>Seit Deiner Einladung in dieses Forum bin ich nur noch wuetend, wuetend ueber<br />
die Ohnmacht, die Hilflosigkeit, die Verarschung durch den Runden Tisch, die Verbaende und Kirchen.</p>
<p>Wuetend auch, weil ich jetzt weiss, das alles so war wie meine Erinnerung mir aufzeigt, wuetend weil all die Jahrzehnte niemand glauben und helfen wollte.</p>
<p>Vieleicht ist nicht jedre hier daran zerbrochen, ich, ja</p>
<p>imi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=712</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=712</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:54:23 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>imi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>(2.11.09 13:10 Uhr........&quot;Dabei lasse ich auch nichts unversucht - Ehemaligen etwas zu bieten wie Akteneinsicht, Kontakte zu ehemaligen zu knüpfen, sich auszutauschen oder auch Erinnerungen Wach zu halten.&quot;......)</p>
</blockquote><p>Hallo Peter,<br />
1. ich selber komme an keiner Akte ran, sondern ich vermittle den Kontakt an die Stadt Köln bzw. an Herrn Koch um so den Ehemaligen einen einfacheren Zugang zu ermöglichen. Ich kann weder Akten beschaffen noch welche Besorgen noch darf ich igendend etwas an Akten einsehen. </p>
<p>2. Akten die in Sülz noch liegen sind grösstenteils ab 1958 vorhanden. Die ältesten Akten wurden natürlich zu erst ins Stadtarchiv umgelagert aber es kam nicht selten vor, dass Akten neueren Datums ebenfalls ins Stadtarchiv umgelagert wurden. Im Sülzer Archiv werden die Akten nach den Anfangsbuchstaben vom Nachnamen gelagert und nicht nach Jahrang. So könnte es auch sein das z.B. nur  Akten von bestimmten Buchstaben umgelagert wurden und nicht nach Jahrgang um einfach wieder Platz im Sülzer Archiv zu bekommen.</p>
<p>3. Du hast das Haus ca. 1970 verlassen. Akten wurden damals nach 30 Jahren in aller Regel vernichtet. Dies war aber nicht immer und überall die Regel. </p>
<blockquote><p>Hinzu kommt, daß Du offenbar sehr genau weißt, wie andere Behörden mit Akten umgehen. Nachvollziehen kann ich das nicht, weil ich nur darüber sprechen kann, was meine persönliche Erfahrung ist.</p>
</blockquote><p>Du bist nicht der Einzige der mal bei einer Behörde gearbeitet hat folglich habe ich mich schlau gemacht, wer wann wie Akten einsehen darf, kann und muss.<br />
In deinem Fall ist die Angelegenheit ganz klar. Ich habe darüber ja schon geschrieben warum und weshalb das so ist. Du weist auch das deine Akte im Stadtarchiv gelandet ist. Dieses Unglück ist Tragisch, auch für dich, dessen bin ich mir klar. </p>
<blockquote><p>Was die Aktenvernichtung betrifft, so wäre diese meines Erachtens unzulässig, mmöglicherweise sogar eine Straftat. Sollte dies aber wirklich geschehen sein, dann spricht das ja eher für den Eindruck, wie wenig das Schicksal der Heimkinder von den Verantwortlichen ernst genommen wird. Im Grunde verfuscht man nicht nur ihr Leben, sondern raubt ihnen auch noch ihre Geschichte, wie die auch immer aussehen mag.</p>
</blockquote><p>Deine Intervention kann ich voll Nachvollziehen, aber die Gesetzteslage hat damals nicht über diesen Umstand, dass einem eine Persönliche Geschichte beraubt wird, nachgedacht. Die Aktenvernichtung nach 30 Jahren ist rechtens gewesen. Es betraf nicht nur Akten Ehemaliger sondern dazu zählen auch Patientenakten, Juristenakten etc. Also alles was mit Akten und Aufbewahrungspflicht zu tuen hat. <br />
Erst seit dem Runden Tisch wurden Alle die mit Heimen und somit Akten zu tuen hatten, aufgerufen sofort keine mehr zu vernichten und problemlos jedem Ehemaligen Heimkind zur Verfügung zu stellen. Ein Recht auf Aushändigung der Akte hat man nicht, nur ein Einsichtsrecht und Sülz gehen sogar noch weiter und fertigen Kopien für den Betreffenden an, damit er was in der Hand hat und mitnehmen kann.   </p>
<blockquote><p>Was meine Bilder und das sonstige Material betrifft, so sind darüber schon Absprachen getroffen, an die ich mich halten muß. Schließlich binich froh, daß ich einen Ort gefunden habe, wo diese Sachen vor einer Vernichtung sicher sind.</p>
</blockquote><p>Im Kölner Stadtarchiv war dem nicht so. Dort sind Dokumente durch ein Unglück vernichtet worden. Aber ich hätte schon gerne gewusst an welches Museum du dein Material vermacht hast und mit welchen Bindungen das einhergeht.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=711</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=711</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 17:25:37 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Klaus</p>
<p>Zunächst einmal, ich kenne einige Personen, die nach 1970 in Sülz<br />
Akteneinsicht genommen haben. Das war kein Problem, nur saß einer von<br />
der Verwaltung dabei. Die Akten wurden im Aufnahmegebäude im Keller in<br />
einem entsprechenden Raum aufbewahrt. Erinnere ich mich recht, dann<br />
wurde hier im Forum gesagt, daß die Akten von 1958 und ältere sich noch<br />
da befinden, d.h. auch meine Akte müßte folglich noch dort und nicht mit<br />
dem Stadtarchiv in den Orkus gelangt sein.</p>
<p>Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann warst Du auch in Sülz.<br />
Worüber ich mich aber wundere ist der Umstand, daß Du sagst , daß Du<br />
Akteneinsicht gewähren <strong><strong>(2.11.09 13:10 Uhr........&quot;Dabei lasse ich auch nichts unversucht - Ehemaligen etwas zu bieten wie Akteneinsicht, Kontakte zu ehemaligen zu knüpfen, sich auszutauschen oder auch Erinnerungen Wach zu halten.&quot;......)</strong></strong>, oder verschaffen kannst. Dies finde ich schon<br />
sehr erstaunlich, weil dies in der Regel nur den Betroffenen zugestanden<br />
wird. Nimmt man Regeln des Archivrechts hinzu, dann dürfte Fremden die<br />
Einsicht überhaupt nicht gestattet werden, denn die Regel besagt, 100<br />
Jahre nach der Geburt oder 30 Jahre nach dem Tod werden diese Akten<br />
öffentlich zugänglich. Du wirst verstehen, daß ich erheblich irritiert<br />
durch Deine Aussage bin.</p>
<p>Hinzu kommt, daß Du offenbar sehr genau weißt, wie andere Behörden mit<br />
Akten umgehen. Nachvollziehen kann ich das nicht, weil ich nur darüber<br />
sprechen kann, was meine persönliche Erfahrung ist.</p>
<p>Was die Aktenvernichtung betrifft, so wäre diese meines Erachtens<br />
unzulässig, möglicherweise sogar eine Straftat. Sollte dies aber<br />
wirklich geschehen sein, dann spricht das ja eher für den Eindruck, wie<br />
wenig das Schicksal der Heimkinder von den Verantwortlichen ernst<br />
genommen wird. Im Grunde verfuscht man nicht nur ihr Leben, sondern<br />
raubt ihnen auch noch ihre Geschichte, wie die auch immer aussehen mag.</p>
<p>Was meine Bilder und das sonstige Material betrifft, so sind darüber<br />
schon Absprachen getroffen, an die ich mich halten muß. Schließlich bin<br />
ich froh, daß ich einen Ort gefunden habe, wo diese Sachen vor einer<br />
Vernichtung sicher sind.</p>
<p><br />
LG<br />
Peter</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=709</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=709</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 15:20:44 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Peter Henselder</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo imi,<br />
deine Aussage stimmt. Wie eine Akte inhaltlich auszusehen hatte wurde damals unterschiedlich von Heimen gehandhabt. Natürlich wirst du in keiner Akte zu lesen bekommen wo drinn steht &quot;3 Ohrfeigen wegen vorlautes Verhalten&quot; oder so ähnlich.<br />
Auch die Einschätzung zur Entwicklung eines Kindes wurden mit Worten formuliert das einen die Haare zu Berge standen. In meiner Akte war zu meinen Entwicklungstand als 2jähriges Kind zu lesen: Wir müssen annehmen das Klaus schwachsinnig ist. Das Wort &quot;Schwachsinnig&quot; musst du dir mal auf der Zunge zergehen lassen... <br />
Welches pädagogische Verständniss lag eigentlich damals bei den Erziehern vor? Ich rede hier von 1961. Damals war ich mehr im Krankenhaus als im Heim. Hatte viele Operationen. Das meine damalige geistige Entwicklung nicht eines gleichaltrigen Kindes ensprach, brauch ich dir nicht näher zu erklären. Solche Krankenhausaufenthalte und OP`s lassen zwangsläufig eine Entwicklungsverzögerung zu. Da war zu lesen: &quot;Auf einige Krankenhausaufenthalte ist es Wohl zurückzuführen daß das Kind geistig nicht seinem Alter entspricht&quot;. Meine damalige Situation im Heim zu leben ha der Sache mit Sicherheit ebenfalls einen ordentlichen Vorschub gegeben.</p>
<p>Noch 1972 beantragte die Heimschule eine Intelligenzprüfung, da ich mit den schulichen Leistungen seinerzeits nicht mitkam.<br />
Das ich mich völlig unterfordert fühlte und dadurch langweilte scheint niemand so richtig mitbekommen zu haben. Im Gegenteil meine Neugier, Verhaltensauffälligkeit und Fragen zu stellen wurden im Bericht als Vorlaut abgetan.</p>
<p>Schulich bin ich damals völlig untergegangen. Deutsch 5 mathe 5 englisch 5 und jetzt kommts alle Sachfächer wie Bio, Physik, Geschichte etc. waren mit Gut oder befriedigend benotet worden. Trotz Nachhilfeuntericht konnten meine Leistungen nur geringfügig verbessert werden. Ich hatte damals auf diesen unnützen Mist einfach keinen Bock gehabt.</p>
<p>Erst als ich die Berufsfachschule besuchte glänzte mein Zeugnis mit guten Noten. Das lag daran das ich z.B. endlich Mathe machen durfte die mich interessierte oder Berichte abfassen musste um z.B. ein technisches Gerät zu beschreiben. Dadurch fühlte ich mich gefordert. Bleibt die Frage offen warum im Heim meine Fähigkeiten zwar erkannt aber nicht gefördert wurden obwohl in meiner Akte zu lesen ist: &quot;Kontakt führt er mit einigen Jungen aus anderen Gruppen. Mit ihnen verbringt er die meiste Freizeit. Wie das zusammenbasteln von alten Radios , Lichtmaschine usw. Denn für Techniche Dinge zeigt er ein besonders Interesse, was ihm auch Anerkennung von Seiten der Kinder und Erwachsenen einbringt&quot;. <br />
mein Pseudowissen gegen über den anderen Kindern aus der Gruppe, brachte mir den Titel Professor ein, was mir damals sehr Weh getan hat und ich mich oft Missverstanden fühlte. Das verschärfte mein Verhalten noch mehr eigenbrödlerisch zu handeln. In meiner Akte war dazu zulesen: &quot;In der Gruppe ist der Junge angekommen. Er ist ein Einzelgänger und hat innerhalb der Gruppengemeinschaft zu keinem Kind eine besondere Beziehung&quot;.    </p>
<p>Meine Seele hat damals nach Wissen geschrien und so habe ich mich damals mit gleichgesinnten zusammengerottet und unsere verschiedenen Erfahrungen ausgetauscht. Und was wir da gebastelt haben schreibe ich besser mal nicht hier hin <img src="https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /> . Jedenfalls ungefährlich und harmlos war es nicht. Aber auch Sinnvolles haben wir gemacht. Z.B. hatten wir doch nie genug Geld um unsere Träume zu verwirklichen. Also haben wir z.B. ein Fotolabor selbst gebaut und lach jetzt bitte nicht; Sogar das Entwicklerpapier haben wir aus Löschpapier selbst hergestellt. Auch wenn die Qualität arg zu wünschen lässt, es hat funktioniert. Auch ein Fernseher stand in meinen Zimmer. Solche olle Röhrenkisten habe ich mir aus Schrottteilen solange selbst zusammengebastelt bis das Teil funktionierte. Das Tuhabu in der Gruppe kannst du dir ja vostellen wenn der schlaue Herr Grube sich einen eigenen Fernseher auf seinen Zimmer stellte. Dann war ich der Gruppe nicht fein genug (Erzieher) um mit den anderen fern zu sehen. Ich lache heute noch darüber...     </p>
<p><br />
Du siehst lieber imi manches kann man schon aus den Akten lesen. Zumindestens bei denen, die die Akten einlesen konnten. Zuletzt lass dir sagen, dass in meiner Akte auch vieles tatsächlich mit meinen damaligen Heimleben übereinstimmte.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=708</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=708</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:43:10 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Klaus, hallo Peter,<br />
die wieder zu finden.hl eine unendliche Geschichte. Ich kann mir auch nicht vorstellen, das wenn nicht aus besonderen Gruenden veranlasst, andere Stellen <br />
diese Akten besitzen. Auch habe ich selbst erfahren, das diese Akten ein Witz sind. Entweder wurde nichts relevantes eingestellt, (wohl zum Schutz der Verantwortlichen) oder sie wurden schlichtweg &quot;gesaeubert&quot;<br />
Aussagewert der Akten:  0<br />
Zu den Bildern will ich mich gerne anschliessen. Weniger der History wegen<br />
als mehr in der Hoffnung ein wenig meiner Identitaet zu finden.<br />
Bin absolut Bilderlos aus dieser Zeit, weiss nicht mal wie ich aussah, wer ich war, wer mit mir war. Alte Ansichten koennen da vieleicht wieder was wecken.</p>
<p>imi</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=707</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=707</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 11:28:03 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>imi</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kritik zur Akteneinsicht (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter,<br />
1970 wusste noch keiner das 2009 das Stadtarchiv einbrechen würde. Solche journalistischen Fehlern sollten dir da aber nicht unterlaufen. Auch wurde früher die Akteneinsicht anders gehandhabt als heute.<br />
Dazu sei noch zu sagen, dass es auch damals zu Ungereimtheiten wie Aktenvernichtung leere Akten usw. durchaus gab und nicht über den Verbleib der Akten dokumentiert wurde. <br />
Wäre deine Akten noch in Sülz und nicht wie festgestellt im Archiv, hättest du jeder Zeit beim Herrn Koch, zwecks Akteneinsicht, einen Termin bekommen und sogar kopien von deiner Akte erhalten. Das können dir hier alle Ehemaligen bestätigen die eine Akteneinsicht schon hatten. Desweiteren ist in deinem Fall die Sachlage eine völlig andere als bei den anderen Ehemaligen Heimkindern.    </p>
<p>Wenn man beruflich in eine Sicherheitsbehörde wie  z.B. beim MAD eine Tätigkeit aufnimmt ist es ein ganz normaler Vorgang, dass der Bewerber durchleutet wird. Folglich wurde auch deine Akte aus dem Kinderheim von der Sicherheitsbehörde angefordert und kopiert. Das damals Fragen aufkamen zeigt doch nur wie du damals von der Behörde au Sicherheitsgründen durchleuchtet wurdest um keine Risikoperson innerhalb der Behörde zu sein.<br />
Eine Verallgemeinerung, das Akten als Kopien noch bei anderen Behörden hinterlegt wurden trifft nur in deinen speziellen Fall zu bzw. bei allen die mit Tätigekeiten des Staatsschutz zu tuen haben. Grundsätzlich wurden Akten aus Heimen nicht als Kopien bei andere Behörden hinterlegt, sofern diese nicht aus sicherheitsrelevanten Gründen benötigt wurden. Diese berufspezifische Durchleuchtung dürfte bei den wenigsten Heimkindern zugetroffen haben. Es sei den alle Ehemaligen haben in einer Sicherheitsbehörde, wie du gearbeitet.  </p>
<p>Eine andere Frage stelle ich mir warum, und wann und in welchen Museum du deine Bilder hinterlegen willst. Schön wäre es wenn auch wir, die unermüdlich an der Heimgeschichte recherchieren ebenfalls von dir in digitaler Form Bilder (300px) erhalten könnten zwecks Veröffentlichung. <br />
Museumseigentum wird zwar zur Verfügung gestellt ist aber für uns immer eine hin und herschreiberei mit dem Museum um eine Erlaubnis zwecks Veröffentlichung zu bekommen. (Ich kann dir erfahrungsgemäß davon ein Liedchen singen) Desweiteren landen die Bilder sofern diese zur deutschen Geschichte erheblich beitragen meistens in das deutsche Bildarchiv. Auch ist nicht in jeden Museum sichergestellt das die Bilder digitalisiert werden. Um deine Bilder in digitaler Form habhaft zu werden müste ich unter Umständen sogar nach Berlin reisen. Ein Arbeitsaufwand den du lieber Peter uns ersparen könntest in dem du uns vorab Material zur Verügung stellen könntest. Eine Überlegung wäre es allemal Wert.</p>
<p>lg Klaus </p>
<p>lg Klaus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=706</link>
<guid>https://forum.kinderheim-koeln-suelz.de/index.php?id=706</guid>
<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:58:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemein</category><dc:creator>Klaus Grube</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
